19. Juli 2017 Mittelmeer

Seit vielen Jahren ist die früher beliebte Marina an der tunesischen Mittelmeerküste auch ein Repräsentant für die Kreuzer-Abteilung. Um Gäste zurückzuholen, hat man Preise gesenkt und investiert. Denn trotz Terrorgefahr ist das Land eines der stabilsten in der Region Nordafrika.
In den letzten zwei Jahren hat die Marina Cap Monastir eine Reihe von Verbesserung für Wassersportler in Angriff genommen. Zu allererst wurde in Sicherheit investiert, das Hafengelände wird nach Angaben des Marinabüros jetzt rund um die Uhr von Sicherheitskräften bewacht und zusätzlich mit Hilfe von Kameras. Auch das Büro ist nun rund um die Uhr besetzt, schreibt Zied Ben Ismail, stellvertretender Hafenkapitän.
Weitere Verbesserungen:

• Reichweite und Leistung des Wi-Fi-Netzwerks wurden erhöht.
• Sanitäranlagen und Duschen wurden renoviert.
• Der Zugang zu den Steganlagen wird wir bald nur noch mit Magnetkarten möglich sein.
• Die Marina hat sich zertifizieren lassen und ist nach eigenen Angaben die erste Marina in Afrika, die ISO 14001 Vers. 2015 erreicht.

Wolf-Rüdiger Bruns, der als Mitglied der Kreuzer-Abteilung mit seiner Yacht über viele Jahre in Tunesien war, kommentiert die Anstrengungen der Marina so: „Man kann leicht erahnen, dass der Boom der fetten Jahre vorbei ist, aufgrund der politischen Lage und der allgemeine Situation in der Straße von Sizilien, direkt vor der Haustür Tunesiens. Das spiegelt sich dementsprechend auch deutlich im Preis wieder. Der Betrag für einen heutigen Jahresvertrag entspricht dem aus dem Jahr 2000.“

Kontakt:
Capitaine de port
Tel: +216 73 462 305
E-Mail: maitredeport@marinamonastir.tn