23. März 2021 Umwelt

Biofouling und invasive aquatische Arten

Die Einführung und Etablierung invasiver aquatischer Arten (Invasive Aquatic Species, IAS) gilt als eine der größten Bedrohungen für die Süßwasser-, Küsten- und Meeresökosysteme der Welt. Biofouling ist die Ansammlung von Mikroorganismen, Pflanzen, Algen oder Kleintieren auf nassen Oberflächen, wie Schiffs- und Bootsrümpfen. Biofouling wurde als einer der Schlüsselwege für den Transfer von IAS identifiziert.

Sobald invasive aquatische Arten in ein neues Gebiet eingeführt wurden, ist es fast unmöglich, sie auszurotten.

Das GEF-UNDP-IMO-GloFouling-Projekt wird Maßnahmen zur Umsetzung der IMO-Richtlinien für die Kontrolle und das Management von Schiffs-Biofouling vorantreiben, um den Transfer invasiver aquatischer Arten durch Schiffsrümpfe zu minimieren. Das Projekt wird auch die Entwicklung von Best Practices und Standards für ein verbessertes Biofouling-Management in anderen Meeresindustrien vorantreiben.

 

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GloFouling Partnerships will in Zusammenarbeit mit World Sailing, dem Internationalen Rat der Verbände der Meeresindustrie (ICOMIA) und der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) eine Studie über die Auswirkungen von Biofouling im Sportbootsektor und dessen Rolle als Vektor für invasive aquatische Arten erstellen. Die Studie wird Empfehlungen für die besten Ansätzen zur kostengünstigen Bekämpfung von Biofouling für alle Arten von Segelbooten, Motorbooten und Yachten enthalten. Die Umfrage ist in Englisch, Spanisch, Französisch und Arabisch verfügbar.

 

Falls Sie das Projekt unterstützen möchten können Sie hier an der Umfrage teilnehmen Link

 

Autor: Sönke Thomsen