3. Mai 2019 Ostsee

Der Nothafen Darßer Ort ist von großer Bedeutung auf dem Seeweg von Rostock nach Rügen und zurück – aber eben nur ein Nothafen, der für eine Nacht angelaufen werden darf. Viele Seglerinnen und Segler der DSV Kreuzer-Abteilung waren schon dort und sind mit den Regularien vertraut. Allein die jährlichen Baggerungen des Hafens, der stark zur Versandung neigt, haben seit 1994 über 3,5 Millionen Euro gekostet, wie die Zeitschrift “Yacht” (Ausgabe 10/2019, S.8)  unlängst berichtete. Ein Ausbau bzw. Neubau ist deshalb seit langer Zeit im Gespräch (die KA berichtete).

Die Pläne zum Bau des Inselhafens Prerow gehen nun in eine neue Phase, denn die Planungen und Genehmigungsverfahren sind nahezu abgeschlossen, so Till Backhaus, Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern. Baubeginn wird aber erst Ende 2020 sein. Der Seenotkreuzer der DGzRS könnte ab Herbst 2021 im neuen Inselhafen stationiert werden, der eigentliche Hafenbetrieb wird zur Segelsaison 2022 aufgenommen. So die derzeitigen Pläne für das Projekt, für das 29 Millionen Euro veranschlagt sind. 44 Sportboote könnten dann dort festmachen und damit den Zwischenstopp auf dem Weg von und nach Rügen ermöglichen.

Die DSV Kreuzer-Abteilung wird dieses für Fahrtensegler wichtige Thema weiterhin begleiten und regelmäßig darüber berichten.