24. Mai 2018 Mittelmeer

Die Insel Silba ist auf einem Törn im Norden der kroatischen Inselwelt ein Ziel, das nur wenige auslassen. Von den zwei Anlegestellen ist der Osthafen der beliebteste. Und hier wird anscheinend weiterhin nicht kassiert, warum ist unklar. Muringleinen gibt es zum Festmachen kaum noch.

Wichtig für Yachtsportler ist der Osthafen der Insel Silba (44° 22,6’ N  014° 42,7’ E), weil der Westhafen vorrangig von Fähren genutzt wird. Er sollte nur nicht bei Bora angelaufen werden, dem bisweilen stürmischen Nordostwind in dieser Region. Auch ist ein Verlassen des Hafens dann kaum noch möglich. Die Außenmole ist befeuert, Fl R 3 s.

Auf der Innenseite der Außenmole gibt es circa ein Dutzend Liegeplätze für Yachten mit Wassertiefen zwischen 2 und 3 m, man legt hier vorsichtshalber mit dem Bug voran an. Die einst vorhandenen Muringleinen sind kaum noch anzutreffen, und wenn, nicht vertrauenswürdig. Man muss also, wie einst, den Anker ausbringen. Oder jemand aus der Crew taucht und fixiert eine Festmacheleine an den noch vorhandenen Betonblöcken für die Muringleinen.

Warum es noch immer keinen (neuen) Betreiber für den kleinen Hafen gibt, ist nicht bekannt. Das Hafenamt in Zadar soll nicht mehr zuständig sein, der rechtliche Status des Hafens sei nicht geklärt. Alternativ gibt es ein kostenpflichtiges Bojenfeld vor der Außenmole.