26. Juni 2017 Mittelmeer

Die Marina di Oristano liegt circa in der Mitte der Westküste Sardiniens und an törnstrategisch wichtiger Stelle. Aber nicht nur der Zahn der Zeit hat an der Anlage genagt, auch Sandeintragung setzt ihm seit Jahren mächtig zu. Wer hinein will, muss unbedingt festgelegten Kursen folgen.
Zwei Meter Tiefgang sind zudem das absolute Maximum und auch damit wird man den Kiel sicher da und dort durch den weichen Grund ziehen. So lautet die Empfehlung des Marina-Direktors, nicht zu wenig Fahrt im Schiff zu haben, um ein Steckenbleiben zu vermeiden. Zudem hat er einen Plan zeichnen lassen, auf dem die Kurslinien vermerkt sind:

Ab dem Kopf der Außenmole einlaufend Kurs rw 290° (auslaufend rw 110°) auf das grüne Feuer am Kopf der Innenmole des südlichen Hafenbeckens.
Wer zur Tankstelle muss/möchte, muss einmal den Kurs ändern, dort wo auf der Innenseite der Außenmole „VHF CH9“ in großen Lettern an der Molenwand steht. Und zwar dort auf rw 346° (auslaufend rw 166°). Das führt mittig zwischen die grünen und roten Feuer am Eingang zum nördlichen Teil des Hafenbeckens, das im vorderen Teil an Steuerbord einlaufend die Tankstelle und das Travellift-Becken beherbergt.
Die Marina di Oristano wird gerne besucht, weil es der erste anlaufbare Yachthafen ist von oder nach Carloforto, Isola Sant Pietro, respektive Portoscuso, gegenüber am sardischen Inselfestland gelegen.

Beide Orte liegen im Südwesten der großen italienischen Insel, die Distanz nach Oristano beträgt auf direktem Kurs rund 50 sm. Dazwischen gibt es mit Buggeru nur einen Sportboothafen. Der ist jedoch komplett versandet und kann nur noch von kleinen Motorbooten besucht werden. Nördlich von Oristano liegen die nächsten Sportboothäfen erst bei der Ortschaft Bosa, eine Distanz von weiteren 25 sm.

Kontakt:
Porto Turistico Torregrande, 09170 Oristano (OR)
Tel./Fax +39 0783 22189
info@marineoristanesi.it
www.marinaoristanesi.it