1. April 2021 Allgemeine News

 

 

Notsituationen vermeiden - Die Seenotretter geben Tipps

Quelle: DGzRS

Im Wassersport wie auch in der Berufsschifffahrt ist gute Vorbereitung eine Voraussetzung für einen gelingenden Törn. Das gilt nicht nur für die mehrwöchige Seereise, sondern auch für den Tagestörn oder den kurzen Ausflug aufs Meer.

 

Eine für Gewicht und Bekleidung passende Rettungsweste muss so angelegt sein, dass sie beim Sturz über Bord zuverlässig schützt. Entscheidend ist, dass das entsprechende höchstzulässige Gewicht des Trägers beziehungsweise der Trägerin nicht überschritten wird und die Weste perfekt sitzt. Rettungswesten halten nicht ewig. Darum müssen die Westen regelmäßig gewartet werden, und zwar in den vom Hersteller empfohlenen Intervallen.

 

Um den Sturz ins Wasser möglichst ganz zu vermeiden, sollten Wassersportler bei schlechtem Wetter und nachts Sicherheitsleinen tragen und diese am ausgebrachten Strecktau (Laufleinen) befestigen.

 

Zu den häufigsten Einsatzursachen im Wassersport zählten auch im vergangenen Jahr wieder Grundberührungen mit nahezu 30 Prozent und Maschinenprobleme mit weit über 30 Prozent. Das legt nahe, dass Wassersportler vor allem ihrer Navigation sowie der Maschinenwartung mehr Aufmerksamkeit widmen sollten.

 

Notsituationen vermeiden - Die Seenotretter geben Tipps

Quelle: DGzRS

 

Bei vielen Einsätzen der Seenotretter kommt es zum Glück durch rechtzeitige Hilfeleistung nicht zu einem lebensbedrohlichen Seenotfall. Dennoch: Der beste Einsatz ist der, der gar nicht erst gefahren werden muss. Deshalb bieten die Seenotretter auf ihrer Präventionswebsite Sicherheitschecklisten↗ für Segler, Motorbootfahrer, Kiter, Windsurfer, Stand-Up-Paddler, Angler, Seekajakfahrer, Schwimmer und Wattwanderer an. Diese sollten sich die Wassersportler zu Saisonbeginn herunterladen und vor ihrem ersten Törn gewissenhaft abarbeiten.

 

Quelle: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)