In den Niederlanden ist es verboten, Antifouling-Farben anzuwenden, die nicht von der niederländischen Regierung lizenziert sind. Das gilt auch für Eigner, die nur einen saisonalen festen Liegeplatz im Nachbarland haben. In Deutschland gibt es für sie nur wenige Farben zu kaufen.

Boote können auch im Wasser kontrolliert werden, um festzustellen, ob der Rumpf mit der korrekten Farbe gestrichen wurde. Ein Verstoß kann zu Strafen führen. Nicht betroffen sind Boote, die nur zu Besuch durch die Niederlande fahren und für die es dort keinen Liegeplatzvertrag über längere Zeit gibt.

Eine Zusammenfassung zum Thema „Antifouling“ (nur auf Niederländisch) präsentiert die Wassersport-Organisation „Varen doe je Samen!“ in ihrem Internet-Auftritt auf der Webseite www.varendoejesamen.nl/antifouling. Darin findet sich auch dieser Link zu der Liste der Antifoulings, die verwendet werden dürfen:

https://www.varendoejesamen.nl/storage/app/media/Antifouling/overzicht-toegelaten-antifouling.pdf

Auf dem deutschen Markt gibt es nur wenige Produkte von dieser Liste zu kaufen (z. B. das Produkt Seajet) und auch nicht bei jedem Schiffs-Ausrüster. Wer sich also hier versorgen möchte, wird ein wenig telefonieren müssen.