7. September 2021 Allgemeine News, Mittelmeer

Als Griechenland im August mitteilte, dass Sportboote aus der Türkei wieder einreisen und einklarieren dürfen, wenn auch nur in bestimmten Häfen, hieß es, dabei sei die Hilfe einer örtlichen Agentur notwendig. Die jüngste Erfahrung eines Mitglieds zeigt, es geht auch ganz gut ohne …

 

Der Eigner, mit der Yacht vom Schwarzen Meer und aus Bulgarien kommend und ohne Stopp und ohne Kontrolle in der Türkei, konnte in Mytilini auf der griechischen Insel Lesbos vor der türkischen Ägäisküste problemlos einklarieren. Er hatte vorab mit dem Hafen telefoniert (Telefonnummer nach etwas Google-Recherche gefunden) und (mindestens 6 Stunden vor Ankunft) die Impfnachweise und die zur Einreise geforderte Anmeldung über die Passenger Locator Form (PLF) sowie eine Namensliste mit Ausweisnummern per E-Mail übersendet. Angekommen, fehlte dann nur noch der Nachweis der bezahlten Bootssteuer TEPAI (seit 2019 in Griechenland erforderlich).

 

Seine Erfahrung: „Mit der Unterstützung einer Agentur wäre das Einklarieren in Griechenland vielleicht noch etwas beruhigender gewesen. Ich hatte deshalb auch mit einem Agenten auf Rhodos telefoniert. Er war ein sehr nettes Gespräch, aber für Lesbos konnte er nicht wirklich helfen.

 

Schwierig fand ich in Griechenland das Bezahlen der Bootssteuer. Unterwegs auf See fehlte uns eine stabile Internetverbindung für die komplizierte Eintragung und die Überweisung. Ich konnte aber im Hafenbüro von Lesbos vor den Augen der Beamten noch online überweisen. Ich empfand es zudem als schwierig, im Bezahlvorgang Empfänger und Bankverbindung zu finden. Deshalb hier zur Erinnerung: Bank of Greece, IBAN: GR12 0100 0230 0000 0481 0905 10, BIC: BNGRGRAAXXX.“

 

Autor: Martin Muth