ITB-Buchpreis für Wilfried Erdmann

(13.3.2015) Es war nicht der erste Buchpreis für Deutschlands erfolgreichen Einhand-Weltumsegler, Wilfried Erdmann. Von der Kreuzer-Abteilung gab es 1995 den Förderpreis für das damals aktuelle Buch „Ostseeblicke“. Die jüngste Auszeichnung vergab jetzt im März die Fach-Jury der weltgrößten Tourismusmesse, der ITB in Berlin, in der Kategorie „Segeln“ für Erdmanns Rückblick auf sein Seglerleben…

Die Jury sagte dazu: „Es ist diese unendliche Sehnsucht nach der Einsamkeit auf den Meeren der Welt, die Wilfried Erdmann in seinem Erinnerungsbuch ‚Ich greife den Wind‘ verströmt ...“.

In den Nautischen Nachrichten 04/2013 präsentierten wir die Vorabveröffentlichung des Kapitels „Der erste Schlag“.
Wilfried Erdmann, der als maritimer Autor und Schriftsteller seit Jahrzehnten Bücher Magazin-Beiträge publiziert hat , blickt in diesem Buch zurück. Im Jahr 1968 war er der erste Deutsche, der allein die Welt umsegelte. Viele weitere Abenteuer auf dem Wasser folgten – Ausbrüche aus dem Alltag, die für die meisten Segler immer ein Traum bleiben. Sein Fazit nach den Nonstop-um-die-Welt-Reisen, nach all den Stürmen, Booten und Mitseglern: „Das Meer und das Alleinsegeln waren die wahren Lichtgestalten für mich. Je härter die Route, umso begehrenswerter ...“

Auf 640 Seiten lässt er nun noch einmal alles Revue passieren: die intensiven Momente, die inneren Konflikte, die immense Einsamkeit auf See, die Gefahren, die Abstürze und die Triumphe, das Glück des Gelingens, die Menschen, die ihm so viel bedeuten, wie seine Frau Astrid – vor allem. Und die vielen, vielen Länder, die er gesehen hat.

Eigens aus Kiel angereist war der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie Schleswig-Holsteins, Dr. Frank Nägele. Selbst Segler, hatte er auch für Astrid Erdmann, die Weltumseglerin, einen Blumenstrauß mitgebracht.