Kreuzer-Abteilung des DSV und Club der Kreuzer-Abteilung trauern um ihren Ehrenvorsitzenden

Foto: Ulrike Schreiber
(23.9.2014) Hans-Otto Schümann, der am letzten Wochenende im Alter von 97 Jahren verstarb, war eine der herausragenden Persönlichkeiten des Hochseesegelns. So gewann er 1973, 1985 und 1993 in Südengland den Admiral`s Cup, die inoffizielle Mannschaftsweltmeisterschaft. Eine besondere Wertschätzung wurde Schümann zuteil, als er als erster Deutscher nach Kaiser Wilhelm II. Mitglied im exklusivsten Yachtclub der Welt, der Royal Yacht Squadron, wurde...

Der Hanseat hatte sich aber nicht nur der Segelei verschrieben, sondern auch der Förderung des Segelsports. 42 Jahre lang war er Vorsitzender des Hamburger Segel-Clubs (HSC). Sein Wirken für den DSV begann 1952 als Gründungsmitglied der Kreuzer-Abteilung des DSV deren Vorstand er 35 Jahre, davon 24 Jahre als Obmann angehörte. 1971 wurde auf sein Wirken hin der Club der Kreuzer-Abteilung e.V. gegründet, den er 33 Jahre lang als 1. Vorsitzender leitete. Im DSV engagierte er sich über viele Jahre als Vizepräsident mit dem Geschäftsbereich Freizeit- und Breitensport. Von 1985 bis 1993 führte er als Präsident den Deutschen Segler-Verband.
Aufgrund seiner großen Verdienste insbesondere um die Nachwuchsförderung wurde er 1993 zum Ehrenpräsidenten des Deutschen Segler-Verbandes gewählt. 2007 erhielt er bei der Sportgala des Hamburger Abendblatts den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

Dr. Andreas Lochbrunner, Präsident des Deutschen Segler-Verbandes: „Wir haben die Nachricht mit großer Trauer aufgenommen. Mit Hans-Otto Schümann ist  einer der ganz großen Segler von uns gegangen. Sein Einsatz für den Segelsport ist nicht hoch genug zu bewerten. Der Deutsche Segler-Verband wird sein Andenken stets in Ehren halten.“