Juist - auch weiterhin ein lohnendes Ziel

(2.4.2013) Eine der zauberhaftesten Nordseeinseln, einer der schönsten Sportboothäfen an der ostfriesischen Küste: Das Töwerland ("Zauberland") Juist ist und bleibt einzigartig. Aber gerade der reizvolle Hafen, den der Segelklub Juist (SKJ) 2008 mit 180 Liegeplätzen einweihte, bereitet den Insulanern eine Menge Kopfzerbrechen...

Da nämlich sowohl der Fährhafen als auch der Sportboothafen im Gegensatz zu allen anderen Häfen auf den ostfriesischen Inseln nicht an einem tieferen Fahrwasser liegen, treten dort naturgemäß immer wieder verstärkt Verschlickungsprobleme auf. Diese werden noch erheblich dadurch verstärkt, dass das Baggergut aus Gründen des Naturschutzes nicht ohne weiteres verklappt bzw. in der Nähe abgelagert werden darf.
Auch der Einsatz des für die benachbarten Fährhäfen immer eingesetzten Saugbaggers ist im Sportboothafen nicht möglich, da die gegebenen Platzverhältnisse eine Baggerung mit dem großen Gerät dort nicht zulassen.
Doch dem unermüdlichen Einsatz des neuen Vorstands unter der Leitung von Olaf Weers als 1. Vorsitzenden des SKJ ist es zu verdanken, dass auch für die Saison 2013 eine Wassertiefe von ca. 1,5-1,6 m erreicht wird – durch den Einsatz eines kleinen sogenannten Cutter-Bagger, der das Spülgut mit minimalem Wasseranteil auf das benachbarte und für diesen Zweck zugelassene Spülfeld drückt.
Erforderliche zusätzliche Arbeiten an der vorhandenen Steganlage werden in Zukunft durch verstärkten Einsatz der Klubmitglieder die bisherigen Ergebnisse noch optimieren.
Dies werden alle Sportschiffer beruhigt zur Kenntnis nehmen, die auch weiterhin das „Töwerland “ Juist anlaufen, um in dem reizvollen und zum Ort zentral gelegenen Yachthafen für ein paar Tage festzumachen.
Reimer Bruns
(Reviervertreter der Kreuzer-Abteilung)