Per Kurzwahl direkt zur SEENOTLEITUNG BREMEN (DGzRS)

Zusätzliche Sicherheit bei SAR-Alarmruf mit Mobiltelefon
(29.5.2009) Mit Beginn der Saison für die zahlreichen Freizeitskipper in Nord– und Ostsee erwarten die Besatzungen der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) wieder ein erhöhtes Einsatzaufkommen...

Allerdings sind nicht alle Segel– und Motoryachten mit UKW-Sprechfunkanlagen ausgestattet, um im Notfall professionelle Hilfe herbeizurufen. Dann wird auf das Handy vertraut. Doch auf See und auch im unmittelbaren Küstenbereich kann es zu Kommunikations-Schwierigkeiten kommen. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS empfiehlt dringend allen Mobiltelefon-Nutzern, die Rufnummer +49(0)421 536870 einzuspeichern, um Seenotfälle zu melden. Praktisch ist die Ablage unter einer Kurzwahltaste.

Weiterhin Gültigkeit hat die Kurzwahl 124 124, die von den Netzbetreibern in Absprache mit der DGzRS eingerichtet wurde. Aber: Bei Überholungsarbeiten am Mobilfunknetz kann es unter Umständen zu vorübergehenden Ausfällen kommen. Darauf hat die DGzRS keinerlei Einfluss. Außerdem gilt die Alarmrufnummer 124 124 ausschließlich national im Küstenbereich von Nord– und Ostsee!
Ungeachtet dieser alternativen Alarmierungswege weist die DGzRS darauf hin, dass eine UKW-Seefunkanlage immer noch das verlässlichste Mittel ist. UKW-Notrufe auf Kanal 16 können von Bord der Seenotrettungseinheiten gepeilt werden, um einen Standort zu ermitteln.
Außerdem nimmt auch die zulassungspflichtige Schifffahrt im Revier am Alarmierungsverfahren teil und kann unter Umständen als Relaisstation dienen, die einen Notruf unmittelbar an die SEENOTLEITUNG BREMEN weiterleiten kann.

Die DGzRS setzt zwischen Borkum im Westen und Ueckermünde am Stettiner Haff auf 54 Stationen 20 Seenotkreuzer und 41 Seenotrettungsboote ein. 185 festangestellte und über 800 freiwillige, ehrenamtlich tätige Seenotretter sind bei jedem Wetter, rund um die Uhr einsatzbereit. Viele hundert Menschen verdanken alljährlich den Seenotrettern ihr Leben.

(Pressemeldung DGzRS)